Allgemeine Tipps und Hilfen

Ich empfehle dir dringend, bevor du mit Recherchen und dem Schreiben beginnst, mit den Programmen und ggf. auch den Tools auseinanderzusetzen, die sich in deiner Recherche unterstützen werden!

Eine wissenschaftliche Arbeit ist viel Mühe und bedarf viel Arbeit! Stelle sicher, dass du sie sicher und verlässlich gespeichert hast! Moderne Versionen der Programme haben heute i.d.R. automatische Speicherfunktionen und Clouddienste. Investiere kurz die Zeit, um sicherzustellen, dass zu keinem Zeitpunkt deine Arbeit deine Arbeit verloren gehen kann! Auch empfiehlt sich neben einer Cloud (täglich) die Arbeit auf einem externen Speichermedium zu speichern. (Hinweis: siehe auch Programme und Tools)

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Hilfreiche Quellen [DROP-DOWN]

Im Rahmen meiner eigenen Forschungstätigkeiten und meiner Recherchen habe ich einige in meinen Augen hilfreiche Webseiten gefunden, die ich euch über meine auf dieser Webseite zusammengefassten Infos geben möchte.

Übersicht und allgemeine, erste Infos:

https://www.scribbr.de/category/anfang-abschlussarbeit/

Übersicht und Wissensdatenbank (leider nicht kostenlos, allerdings sehr empfehlenswert und wird von einigen Institutionen unterstützt, vielleicht ist deine ja auch dabei!)

https://methods.sagepub.com/project-planner

Artikel für den Einstieg: Wissenschaftlich Arbeiten – 3 Tipps und Schritte der Arbeit

https://www.oncampus.de/blog/2017/02/06/wissenschaftlich-arbeiten-mit-diesen-3-tipps-wird-deine-naechste-arbeit-ein-voller-erfolg/

https://www.oncampus.de/blog/2019/08/12/masterarbeit-schreiben-so-kannst-du-vorgehen/

Einstieg in das Wissenschaftliche Arbeiten

https://studium.utb.de/wissenschaftlich-arbeiten/

Finde die richtige Methodik für deine Arbeit:

https://shribe.de/wissenschaftliches-arbeiten-methoden/

https://hochschulinitiative-deutschland.de/blog/finde-die-passende-methodik-fuer-deine-bachelorarbeit

Wissensdatenbank, Lektorat, Korrekturlesen, Plagiatsprüfung und Literaturverzeichnisgenerator

https://www.scribbr.de/

Ratgeber mit Wissensmagazin, Bindungen, Plagiatsprüfung, Korrektur-Service, Transkriptionsservice

https://www.bachelorprint.de/studi-ratgeber/

https://www.bachelorprint.de/wissenschaftliches-schreiben/bachelorarbeit-schreiben/

Tipps für das Schreiben der Bachelorarbeit“

https://studi-lektor.de/tipps/bachelorarbeit.html

Hilfe für deine Thesis von der Hochschulinitiative Deutschland

https://hochschulinitiative-deutschland.de/kategorien/thesis

Webinare

– Die Hochschulinitiative Deutschland bietet ein kostenloses Thesis Webinar an. Ich habe daran teilgenommen und kann es Einsteigern empfehlen. In dem einmaligen, zweistündigen Webinar lernt man das wichtigste in Kürze.

https://hochschulinitiative-deutschland.de/angebote/thesis-webinar

– Mit freundlicher Zurverfügungstellung von MLP: PDF zum Download

– Aller Art z.B. auch für Statistik

https://de.coursera.org/

Webinare der Bayerischen Staatsbibliothek: z.B. für die Literaturrecherche

https://www.bsb-muenchen.de/webinare/

 

Betreuungsgespräche [DROP-DOWN]

Deine Betreuungsperson(en) sind deine Ansprechpartner*innen. Bitte beachte jedoch, dass du oft nur eine begrenzte Anzahl an Betreuungsgespräche (oft 3-6) zur Verfügung hast! Du solltest im Kontakt mit ihnen sein, aber dennoch eigenständiges Arbeiten zeigen. In regelmäßigen Abständen sollen sie für einen fachlichen Austausch und eine Beratung zur Verfügung stehen.

Meine Tipps:

Sei strategisch: binde deine*n Professor*in und Betreuer*in immer wieder mit ein aber habe deine eigenen Ideen, deren Vor- und Nachteile, sowie Schwierigkeiten du kennst und ansprichst. Nerve deine Betreuungsperson jedoch nicht und zeige ihm, dass du eigenständig, organisiert und fleißig bist. In der Regel sind Betreuungspersonen mit vielen anderen Dingen beschäftigt und werden für Betreuungsarbeiten geringfügig bis gar nicht honoriert. Respektiere daher bitte ihre begrenzte Zeit. Der Aufgabenbereich ist eher beobachtend und leitend. Eine kontinuierliche Rückmeldung des Arbeitsfortschritts als Info an Betreuer*innen kann dabei gewünscht sein.

Ich empfehle dir grundsätzlich eine kurze Dokumentation der Gespräche, die du auch an deine*n Betreuer*in dankend schicken darfst. So entsteht Klarheit in der Kommunikation, es kann beim nächsten Mal leichter angeknüpft werden und Missverständnissen kann vorgebeugt werden.

Unterstützung bei der Themenfindung kann dir dein*e Betreuer*in potenziell auch in Bezug auf Literaturhinweise, Veranstaltungstipps und Experten/Expertinnen in einem Bereich geben. Im Optimalfall bemüht sich dein*e Betreuer*in darum herauszufinden, was du wirklich willst und prüft gemeinsam mit dir, was möglich und sinnvoll ist. Wichtige Hinweise können Gegenfragen sein und Gedanken/Ideen, die im Gespräch aufkommen bzw. entstehen. Falls du dich für ein Thema bewirbst, muss das natürlich genau andersherum sein.

Vorstellungsgespräch mit Themenvorschlag, am besten bereits Überlegungen zur Gliederung, Methodik und ersten Recherchen. Bei Bedarf weitere Kontaktaufnahme nach Feinjustierung und Einarbeitung der gemeinsamen Überlegungen zur kurzen Rücksprache. Methodische Beratungen von deinem/deiner Betreuer*in können sehr hilfreich sein. Eventuell verweist er dich auch an ehemalige Studierende oder Kollegen/Kolleginnen, die Experten/Expertinnen in einer Methode sind.

Vorbesprechung, wenn Gliederung und Proposal/Exposé steht.

Zwischenstandbesprechung, wenn erste Erkenntnisse feststehen. Erkundige dich in diesem Gespräch am besten auch danach, ob noch weitere Aspekte beispielsweise im theoretischen Hintergrund gewünscht sind. Fokus dieses Gesprächs, ggf. auch dieser Gespräche ist der Bericht des Status, Hinweise auf Korrekturbedarf und die Vereinbarung nächster Schritte.

– In den Korrekturprozess möchten Betreuer*innen häufig auf Grund des großen Zeitaufwandes nicht eingebunden werden. In einigen Fachbereichen und insbesondere, wenn du Teil eines großen Forschungsprojektes oder in einer Firma deine Arbeit schreibst, dann kann es sein, dass dies nicht nur gewünscht, sondern sogar gefordert ist. Hierfür können mehrfache Korrekturschleifen des Gesamttextes erfolgen. Beachte dies bitte in deiner Zeitplanung.

 

Bewertung deiner Arbeit [DROP-DOWN]

Mein Tipp: Eine Bewertung ist auch ‚nur‘ eine Meinung. – Häufig haben Betreuungspersonen eigene Beurteilungskriterien und Schwerpunkte bei der Bewertung über die du dich bei anderen Studierenden erkundigen kannst.

Unbedingt vorab durchlesen und immer wieder reflektieren solltest du die Bewertungskriterien deiner Institution. Hierfür haben die Institutionen i.d.R. ein Begutachtungsformular, das zeigt, auf welche Aspekte besonders viel wert gelegt werden. Begutachtungsformulare umfassen häufig:

– Formale Aspekte

– Struktur/Logik/Aufbau/Gliederung

– Fragestellung

– Themenbearbeitung/Inhaltliches

– Methodik

– Sprache

– Formale Aspekte

– Abbildungen/Tabellen: Qualität, Korrektheit, Vollständigkeit, Logik

– Zitation

– Literatur, Literaturverzeichnis

– Ethische Aspekte

– Prozess/Selbstständigkeit

In welchen Anteilen die Bewertung in deine Gesamtnote einfließt ist den Angaben der Institution zu entnehmen.

 

Formatvorlagen [DROP-DOWN]

I.d.R. hat jede Institution Vorgaben zur Formatierung der Arbeit. Diese Formatvorgaben solltest du gleich zu Beginn einarbeiten. Der Grund hierfür ist, dass die Schriftgröße, der Zeilenabstand und die Seitenränder einen maßgeblichen Einfluss auf die Seitenzahl haben wird und du somit vermeidest ungewollt zu viel oder zu wenig geschrieben zu haben. Ich rate aber jedem dazu diese Einstellungen als letzten Schritt nochmal akribisch zu kontrollieren. Fehler in der Formatierung und einhergehende Punktabzüge deshalb lassen sich so leicht vermeiden!

 

Recherche [DROP-DOWN]

Die Recherche stellt einen zentralen und wichtigen Anteil deiner Arbeit dar. Auch wenn du keine „systematische Literaturrecherche“ oder ein „systematisches Review“ schreibst solltest du von vornherein auf eine Systematik in deiner Recherche achten. Das spart die nicht nur Zeit, sondern auch Mühe und macht dein Arbeiten wissenschaftlicher. Ich würde dir empfehlen alles zu dokumentieren, was du machst. Natürlich kann man das in einem Notizbuch machen, aber erfahrungsgemäß verliert man hier den Überblick relativ schnell. Daher empfehle ich dir zu Dokumentation ein Notizprogramm zu verwenden. Aus zahlreichen habe ich euch mal ein paar als Beispiele ausgewählt. (Hinweis: siehe auch Programme)

Was solltest du immer dokumentieren?

Zugriffsdatum: Das macht man insbesondere für den Fall, dass ein Link gelöscht wird oder eine Webseite sich ändert!

Schlagwörter und Suchbegriffe

Ergebnis der Recherche (in Zahl und Wort)

Datenbank bzw. Wo wurde gesucht / etwas gefunden?

Quellen

Am besten speichert man sich den Link. Das erleichtert den Zugriff. Aber auch hierbei muss man vorsichtig sein, denn Links können gelöscht werden, daher auch Titel und Autor immer notieren!

 

Begriffe in der Osteopathie [DROP-DOWN]

Begriffe in der Osteopathie stellen eine Herausforderung für die Forschung und Lehre dar. Sich darüber auszutauschen, fällt häufig schwer, weil wir oft keine einheitliche Sprache verwenden.

Allgemeiner Tipp ist daher: den Verständnishorizont erläutern und zentrale Begriffe, die möglicher Weise anders verwendet oder verstanden werden im eigenen Gebrauch und Verständnis definieren.

Erster Schritt hierfür ist die Reflexion. Überlege also, was du darunter verstehst (auch auf Grundlage deiner Lehre, Büchern und Skripten). Am besten schreibst du das kurz auf. Dann recherchierst du. In der Recherche geht es primär darum, wie Andere den Begriff verstehen. Das notierst du dir ebenfalls und vergleichst es mit deinem Verständnis. Aus diesem Abgleich kannst du dann idR erkennen, ob es einen allgemeinen Konsens über den Begriff gibt. – Das ist übrigens bedeutungsvolle Grundlagenforschung für die Osteopathie und sollte festgehalten werden!

Die AACOM hat ein Wörterbuch erstellt, womit genau dies versucht wurde:

– Osteo dictionary (https://www.aacom.org/docs/default-source/insideome/got2011ed.pdf)

Dieses Problem tritt auch in Bezug auf Techniken auf. Einige Bezeichnungen sind nicht eindeutig oder werden sogar mehrdeutig verwendet. Grundsätzlich hilft es die Durchführung einer Technik zu beschreiben und in den Austausch zu gehen welche Bezeichnungen damit verbunden sind.

 

Schreiben [DROP-DOWN]

Häufig ist es so, dass man im Prozess, Passagen noch ändern möchte oder nochmal kontrollieren möchte oder noch etwas hinzufügen möchte oder, oder, oder – Mir persönlich hat es geholfen, verschiedene Farben einzusetzen. Wenn man sich von vornherein ein Farbschema überlegt, dann hat man einen super Überblick über seine Arbeit und auch anderen, die die Arbeit einsehen fällt der Einblick leichter.

Wissenschaftliche Arbeiten umfassen häufig Fakten, dennoch solltest du dich darum bemühen die Aussagen zu verbinden, Bezüge herzustellen und so einen flüssigen ‚Leseflow‘ zu ermöglichen. Hierbei ist dein roter Faden sehr wichtig. Der Leser sollte das Gefühl haben deiner Arbeit leicht folgen zu können. Wichtige Tools dabei sind:

– Chunking (Hinweis: siehe auch Prozess des Erkenntnisgewinns)

– Überleitungen

– Zusammenhänge

– Fortführungen

– nähere Erläuterungen

– Hervorhebungen – warum sind sie nötig?

Bemühe dich dabei nicht redundant zu sein. Mit Hilfe von Querverweisen im Text kannst du den Leser auf bereits geschriebenes (auch in anderen Kapiteln) hinweisen.

Falls dir mal kein passendes Wort einfällt oder du nach einem anderen Synonym suchst kann ich dir diese Webseiten empfehlen:

– Synonymwörterbuch: https://synonyme.woxikon.de/

– Synonymwörterbuch für Latinisierungen: https://www.openthesaurus.de/

– Satzbausteine und Formulierungen für wissenschaftliche Arbeiten (PDF zum Download von MLP)

Wissenschaftlicher Schreibstil [DROP-DOWN]

(Selbstverständlich ist die Bedeutung von Rechtschreibung und Interpunktion!)

Diese Eigenschaften sind besonders wichtig beim wissenschaftlichen Schreiben:

– Verständlich,

– klar,

– stringent,

– logisch,

– neutral,

– sachlich,

– fachlich und (dennoch) leicht verständlich formuliert.

Viele Wörter der deutschen Sprache haben einen lateinischen Ursprung. Dieses Synonym zu verwenden kann wissenschaftlicher, vielfältiger und abwechslungsreicher klingen. – Übertreiben sollte man es aber nicht! Hier findest du ein Synonymwörterbuch für Latinisierungen: https://www.openthesaurus.de/

Die Arbeit muss unbedingt einen roten Faden haben! Der/Die Leser*in muss „geführt“ werden und es muss deutlich werden, warum, was, wie zusammenhängt bzw. auch gemacht wurde.

Alle Informationen müssen überprüfbar sein! Das bedeutet, dass man alle Quellen angeben muss (Hinweis: siehe auch Zitation) und Durchgeführtes muss bestenfalls replizierbar, aber mindestens nachvollziehbar sein. Das erreicht man durch genaue Angaben in der Methodik (Hinweis: siehe auch Forschung und Laborbuch in qualitativer Forschung).

Unter neutraler Textgestaltung versteht sich, dass keine Personalpronomen verwendet und der*die Autor*in als solche*r bezeichnet wird. Man schreibt nicht von „ich oder mir“, sondern von der*die Autor*in.

Fehlverhalten beim wissenschaftlichen Arbeiten:

– Falschangaben

– Verletzung geistigen Eigentums / Plagiat (Hinweis: siehe auch Zitation)

– fehlendes Einverständnis

– Sabotage

– …

https://studium.utb.de/wissenschaftlich-schreiben/

 

Klammern [DROP-DOWN]

Insbesondere in der Arbeit mit Interviews hat es sich für mich bewährt verschiedene Klammern zu verwenden.

Standard für Literaturangaben sind runde Klammern (…).

Um zu verdeutlichen, dass eine Quelle aus dem durchgeführten Interview dieser wissenschaftlichen Arbeit stammt, habe ich eckige Klammern verwendet […].

(Hinweis: siehe auch HotKeys in Tools, die einem hierbei viel Mühe und Zeit ersparen können)

 

Anführungsstriche [DROP-DOWN]

In der deutschen Sprache werden doppelte Anführungszeichen („…“) für Quellen, direkte Rede und Zitate verwendet. Wenn in der Anführung ein Zitat fällt, ein Begriff hervorgehoben werden soll oder Umgangssprache verwendet wird, dann verwendet man einfache Anführungszeichen ‚…‘.

https://www.scribbr.de/wissenschaftliches-schreiben/anfuehrungszeichen/

 

Korrekturlesen [DROP-DOWN]

Korrekturlesen ist ein wichtiger Prozess vor allem am Ende des Schreibprozesses.

Mein Tipp: Suche frühzeitig nach einer/einem Korrekturleser*in! Wenn möglich sollten es mindestens zwei Personen korrigieren. Wobei beide einen anderen Schwerpunkt setzen:

Orthografisches Korrekturlesen nach Rechtschreibung, Satzbau und Zeichensetzung.

Inhaltliches Korrekturlesen einer Person vom Fach, die den Text inhaltlich überprüft, insbesondere auf Richtigkeit, Verständlichkeit und dem roten Faden. Wiederholungen in Inhalt und Wörtern, sowie Schachtelsätze sollten vermieden werden.

Formatüberprüfung im Textdokument, sowie dann nach Überprüfung der Einstellung im PDF. (Hinweis: siehe auch Manuskriptgestaltung)

Im Lektorat im professionellen Stil werden hierfür Korrekturzeichen verwendet:

https://de.wikipedia.org/wiki/Korrekturzeichen

https://www2.informatik.hu-berlin.de/sv/lehre/korrekturzeichen.pdf

 

Was darüber hinaus noch interessant sein könnte: [DROP-DOWN]

Modelle & Konzepte, von denen man gehört haben kann: Sie können einem helfen zu erkennen, verstehen, planen und reflektieren:

https://www.scribbr.de/category/modelle-konzepte/