Forschungsfrage formulieren

Forschungsfrage formulieren

Aus der Themenfindung entsteht die Ausgangsidee, die dann präzisiert wird und aus der dann eine Forschungsfrage (und dann bei Bedarf eine Hypothese) gebildet wird:

Sobald du das Thema hast, können Dimensionen und Merkmale gesammelt, identifiziert, festgelegt und definiert werden, anhand derer die Forschungsfrage beantwortet werden kann. Diese überprüfst du dann auf Relevanz und Spezifität.

Für diesen Schritt sind erste Voruntersuchungen und Probeläufe besonders wichtig.

Was ist wichtig bei der Formulierung deiner Forschungsfrage? MEHR LESEN

Sie muss untersuchbar, klar, präzise, beantwortbar und spezifisch sein! Auch muss der Rahmen deutlich werden und sie kann die Kriterien zur Ex- und Inklusion enthalten! Du musst dein Thema unbedingt eingrenzen und eine Leitfrage herausarbeiten, die gleichzeitig offen und spezifisch genug ist.

Das ist nicht einfach, aber ein elementarer Baustein, weil die Forschungsfrage dir vorgibt, woran du arbeitest. Das Motto ist: Nehme dir nicht zu viel vor, aber lasse deinem Thema Platz, um sich zu entwickeln. Am Ende deiner Arbeit, in Diskussion und Fazit wirst du diese Frage(n) anhand deiner Ergebnisse (versuchen zu) beantworten, nachdem du in Theorie und/oder Empirie versucht hast methodengeleitet Antworten zu finden.

Es geht jedoch nicht darum, eine endgültige Antwort zu geben. Der letzte Satz einer wissenschaftlichen Arbeit ist fast immer: Es bedarf mehr Forschung …

Es gibt ein paar Tricks, die die helfen können, deine Forschungsfrage zu formulieren:

– Die Fragewörter:

Wer? Was? Wo? Wann? Warum?

– in der EbM ist es üblich sich an dem PICO-Schema zu orientieren.

Bitte überprüfe kritisch, ob sich dies für deine osteopathische, wissenschaftliche Arbeit ebenfalls empfiehlt! Leitgedanken könnten sein:

– Krankheitsdiagnose, ICD vs. Ursache-Wirkung-Prinzip,

– standardisierte vs. individuelle Behandlung, wobei auch die individuelle Diagnostik und Behandlung nachvollziehbar und transparent sein sollte – man muss also nicht unbedingt mit einer Black-Box-Methode forschen

– Symptomfreiheit vs. Glück und Gesundheit

Hier findest du mehr Infos:

https://www.ebm-netzwerk.de/de/service-ressourcen/ebm-basics/methodik

Eine grundsätzliche Schwierigkeit, die in der Osteopathie erfahrungsgemäß recht auffällig ist, ist die Sprache und deren Begriffe (mehr dazu hier unter „Begriffe in der Osteopathie“). Überprüfe daher, ob deine verwendeten Begriffe allgemein verständlich sind. Herausfinden kannst du das, indem du die Schlagwörter recherchierst und vergleichst. (siehe auch bei „Literatursuche und „Themenfindung)

Möchtest du noch mehr wissen?

https://www.scribbr.de/anfang-abschlussarbeit/forschungsfrage-formulieren/

https://www.ghostwriter-arbeiten.de/abgrenzung-schritt-fuer-schritt/