Prozess des Erkenntnisgewinns

Prozess des Erkenntnisgewinns

Wie kann man einen Erkenntnisgewinn erzielen? MEHR LESEN

– Definieren: Etwas bestimmen
– Analysieren: Etwas detaillierter beschreiben z.B anhand der Eigenschaften
– Validieren: Eine (Hypo-)These bestätigen/widerlegen
– Vergleichen: Beispielsweise von Eigenschaften oder Phänomenen
– Prognostizieren: Eine Entwicklung vorhersagen

Grundsätzlich kann man induktiv oder deduktiv vorgehen:

Induktion: Nennt sich ein Vorgehen oder der Erkenntnisgewinn, der vom Besonderen zum Allgemeinen schließt. Durch eine Folgerung versucht man eine theoretische Aussage zu treffen.

Deduktion: Nennt sich ein Vorgehen oder der Erkenntnisgewinn, der vom Allgemeinen zum Besonderen ableitet. Auch die logische Schlussfolgerung ist eine Deduktion. Hiermit kann eine Theorie bewiesen und/oder mit der Empirie verglichen werden.

Und dann gibt es noch die Abduktion, die allerdings mehr eine Spekulation darstellt. Sie kann beispielsweise genutzt werden, um Hinweise zu verwerten.

 

Rationalismus & Empirismus: DROP-DOWN

Mehr Informationen: https://www.youtube.com/watch?v=6S20klAH32o

Grundsätzlich kann zwischen Theorie und Empirie unterschieden werden, obwohl die Beiden natürlich in einer ständigen Wechselbeziehung stehen:

Die Empirie umfasst die Erfahrung. Bei einem empirischen Vorgehen werden methodisch Daten erhoben und ausgewertet.

Die Empirie kann die Theorie überprüfen oder Beweise/Beispiele/… für die theoretische Überlegung sammeln.

Die Theorie hingegen ist die wichtige Grundlage.

Von der Empirie lässt sich anhand der Induktion auf die Theorie schließen und von der Theorie lassen sich deduktiv über die Empirie Vermutungen ableiten.

 

Prinzip des Chunkings DROP-DOWN

– Idee: „vom Allgemeinen zum Konkreten“

Beim Chunking geht man von drei Ebenen aus:

– E1: Allgemeine Beschreibung
– E2: Beschreibung in Kontext
– E3: Konkrete Benennung

Dieses Prinzip kannst du in vielen Momenten anwenden. Beispielsweise

– bei deiner Themenfindung: du findest ein Themenfeld, dass dich interessiert, beschäftigst dich mehr damit und grenzt es ein, bis du das Thema konkret benennst und sogar eine Methode zur Erforschug festlegst.
– beim Schreiben deiner Arbeit nach dem Wasserfallprinzip: Wenn du deine Arbeit schreibst, beginnst du mit der groben Gliederung, die du feiner untergliederst und mit den Informationen füllst, die du ebenfalls erst grob umreist und dann ins Detail gehst. (Hinweis: siehe auch Allg. Tipps und Hilfen)
– bei der Datenerhebung
– …

Ich empfehle dir dieses Prinzip als Grundlage deiner Arbeitsweise zu machen und anzuwenden, wo immer es geht! Auch ist es sinnvoll dem Leser gegenüber dies sogar zu verbalisieren. Wenn du es verschriftlichst, dann hast du sofort einen roten Faden, der deine Arbeit verständlich und nachvollziehbar macht!

 

Der rote Faden zum Erkenntnisgewinn:

1. Ist-Situation analysieren
2. Verbesserungspotentiale suchen und aufzeigen
3. Soll-Zustand offenbaren
4. Soll-Ist-Zustand ver- und abgleichen
5. Konzept entwerfen
6. Kritische Evaluierung z.B. anhand einer Überprüfung und Beobachtung
7. Empfehlung z.B. einer Handlung